Aktuelles

Kinder aus dem Regenbogenland Dattenfeld beim Imker

 

„Ich bin jetzt Bienenexperte!“ Das war jener Satz, den die Kinder stolz verkündeten , nachdem sie über 3 Monate mit ihren Erzieherinnen an einem Projekt über Bienen mitgewirkt hatten.

 

 

 

Sie sammelten zuhause selbständig Wissenswertes, es wurde ein kindgerechtes Sachbuch durchgearbeitet, Lieder gesungen und Bilder gestaltet – alles rund um die Biene!

 

 

 

Als Highlight und Abschluss machten sich unsere Vorschulkinder der „roten“ Gruppe am 17. Juli zu Fuß auf den Weg zum Imker Markus Grab. Dieser öffnete für sie seine Bienenvölker und ließ die Jungs und Mädchen, die alle mutig dabei standen, einen eindrucksvollen Einblick in das Gesumm gewähren. Alle waren sich einig: „Das sind aber viele Bienen!“. „... und die stechen ja gar nicht, wenn man ruhig bleibt.“ Danach wurden noch süße Honigwaben ausgeschleckt und die Honigschleuder in Fahrt gebracht.

 

 

 

Nach so viel Lernen und Erleben hatten sich die Kinder eine Medaille mitsamt Urkunde zum „Bienenexperten“ redlich verdient!

 

Grundschüler zu Besuch bei den Bienen

Am 26.06 machte sich die Sternen-Klasse der Bodenbergschule Schladern auf den Weg, um das Leben der Honigbiene und die Arbeit des Imkers kennen zu lernen. 

Familie Bönisch in der Bodenbergstraße hatte ihren Bienenstand samt Garten geöffnet und mit Nachbarn, Großeltern und Vertretern des Imkervereins Windeck acht Stationen zum selber machen und selber ausprobieren aufgebaut. Das Wetter war milde und leicht, also bienenfreundlich.

 

Zuerst konnten die Zweit- und Drittklässler in einem Gesprächskreis über eigene Erfahrungen mit Bienen sprechen und erfahren, dass diese kleinen Insekten sehr wichtig sind für die Bestäubung der Pflanzen (Obstgehölze, Beeren etc.) und neben Nektar für den Honig auch Blütenpollen für die Brut eifrig sammeln.

Im Anschluss daran verteilten sich die Kinder auf die Stationen. So gab es neben einer Honigverkostung auch eine Station mit einem Bienenvolk hinter einer Glaswand. Neben den Arbeiterinnen und einigen Drohnen (männliche Bienen) sahen die Kinder dort auch die Königin.

Mit Becherlupen ausgestattet, wurden tote Bienen untersucht, gezeichnet und sich die verschiedenen Blütenformen angeschaut.

Das Highlight für viele bildete der Smoker. Keine „Rakete“, aber ein wichtiges Arbeitsmittel, um mit Rauch das kollektive Abwehrverhalten der Bienen zu verhindern. Erst dann kann an dem Volk gearbeitet werden. 

Geschützt durch Schleier und Handschuhe, wagten sich alle Kinder an die Beuten und waren über die Menge an Bienen in den Kästen doch sehr überrascht. 

 

Eine besonders knifflige Aufgabe war es, in einem Geländespiel den Schwänzeltanz der Biene zu imitieren. Neben der Trachtpflanze musste auch der Standort der Pflanze durch Angabe der Himmelsrichtung und Entfernung beschrieben werden. 

 

 

 

Online-Umfrage Dr. Otten - Erhebung zum Auftreten von Bienenvölkerverlusten im Herbst und Winter 2016/2017

 

Hier geht es zur Umfrage:

https://www.onlineumfragen.com/login/main.cfm

 

Anläßlich der Kreisimkerversammlung am 05.März wurde unser langjähriges Mitglied Alfred Deckert für seine außerordentlichen Verdienste für die Imkerei mit der Ehrenplakette des Imkerverband Rheinland in Bronze ausgezeichnet. Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Herr Gerd Heitmann, überreichte ihm im Beisein der Vorsitzenden der Ortsvereine Urkunde und Plakette und dankte ihm für seine langjährige Arbeit.

 

Unser Ehrenmitglied, das im vorigen Jahr seinen 80. Geburtstag beging, hat über mehrere Jahrzehnte wichtige Ämter, sowohl im Ortsverein Herchen - später Windeck -  als auch auf Kreisebene, bekleidet und mit Leben gefüllt. Immer noch ist er auch mit zuständig für  die Belegstelle des Kreisverbandes im "Hohen Wäldchen".  Wir sagen: "Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank, Alfred"!

Bienen im Garten

Ein Gast unserer homepage hat auf folgenden interessanten Link hingewiesen:

http://ratgeber.immowelt.de/a/bienennest-im-garten-infos-und-verhaltenstipps.html

Er ist vor allem für diejenigen interessant, die noch Schwierigkeiten haben, Bienen und Wespen zu unterscheiden, gerade in der jetzigen Zeit, wo Bienen schwärmen, aber auch Wespen ihre Nester bauen.

Treffen zur Ablegerbildung am So., 24. April 2016

 

3° C, Wind und Graupelschauer sorgten dafür, dass unser Treffen bei Markus Grab nicht ganz so „praxisorientiert“ ablaufen konnte, wie es geplant war.

 

Aber trotzdem wurden es für die 17 Anwesenden zwei interessante, gesellige Stunden! Die Gespräche in der warmen Garage drehten sich um die persönlichen Erfahrungen und den Vergleich mit dem Wissen aus Lehrgängen und Vorträgen. Im Mittelpunkt standen alle Aspekte der Ablegerbildung inkl. der unbedingt notwendigen Varroabehandlung. Hier ist dieses Jahr besondere Vorsicht geboten, weil viele Völker im Winter „durchgebrütet“ haben. Die frühzeitige Kontrolle des natürlichen Milbenfalls gibt wichtige Hinweise. Eine genauere Diagnose lässt sich mit der „Puderzucker-methode“ durchführen, die bei unserem Treffen Ende Juli praktisch vorgeführt wird.

 

Als sich um ca. 11.15 doch noch die Sonne zeigte und die Temperatur deutlich zulegte, konnten wir zumindest noch einen Blick auf die Drohnenwaben in zwei Völkern werfen.

 

So ging am Ende wohl jeder mit dem guten Gefühl nach Hause, zu wissen, was bei den eigenen Bienen zu tun ist, wenn das Wetter endlich „auf Frühling“ umschlägt.

 

S. Henrichs

 

 

Die Bienensachverständigen

Seit dem 26. April halten sie sie in den Händen: Die Ausweise des Imkerverbandes Rheinland zum Bienensachverständigen! Nach 7 Schulungstagen im Bieneninstitut in Mayen haben Judith Norden und Markus Grab die Prüfung bestanden und sind nun darin geschult, Krankheiten und andere Auffälligkeiten an den Bienenvölkern zu beurteilen. Natürlich wird die Praxis das verständige Auge noch weiter schulen müssen, aber künftig sind beide bereit, im Rahmen des Vereinsgeschehens Beratung und Hilfestellung zu geben. Vor allem die Bekämpfung der Varroa, aber auch die Vorsorge vor der Amerikanischen Faulbrut und anderer Krankheiten wird der Schwerpunkt sein.

Blühphasenmonitoring

Dr. Otten vom Fachzentrum Bienen und Imkerei sucht noch Mitstreiter, die sich am sogenannten Blühphasenmonitoring beteiligen:

"Nachdem in den letzten Wochen vereinzelte Trachtpflanzen spärlich ihre ersten Blüten öffneten, erwarten wir mit steigenden Temperaturen in den nächsten Tagen das Erblühen weiterer Nektar- und Pollenspender. Sie kennen sicherlich unser imkerliches Blühphasenmonitoring in dem wir den Blühbeginn und -verlauf in den einzelnen Regionen Deutschlands erfassen und längerfristig von Jahr zu Jahr vergleichen wollen. Daran kann sich jeder beteiligen und seine eigenen Beobachtungen auf unserer Internetseite oder aber über ein Smartphone direkt aus der Natur eintragen. Jede weitere Meldung verfeinert den Informationsstand. Auf unserer Seite können Sie auch die eingehenden Meldungen "online" verfolgen.

Mehr dazu finden Sie unter
www.bienenkunde.rlp.de "

Meist nie zu spät...

Prägnant und unterhaltsam verstand es Guido Eich, das Thema „Bienengesundheit - Frühjahrsdurchschau“ am 1.3. im Haus des Gastes an die vielen erschienenen ImkerInnen zu vermitteln. Von klassischen Imkerregeln über Gemülldiagnose bis Fütterungs- und Beutenaufbau-Tips reichte der gut bebilderte Vortrag des Bienenzuchtberaters aus dem hohen Norden. Die rege Diskussion, mit Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen und eine abschließende praktisch durchgeführte Diagnose eines Winterausfalls bestätigten, dass es sich gelohnt hatte, der Einladung zu folgen. „Meist nie zu spät“, möchte man meinen, ist es für so eine Frühjahrsdurchschau unseres Imkerwissens.

(Für Interessierte gibt es u.a. hier die Unterlagen von Herrn Eich zum Download
http://www.siebengebirgsimker.de/DNB-Monatsbetrachtungen.45.0.html
Institut für Bienenkunde Celle:
http://www.laves.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=20087&article_id=73995&_psmand=23)

Auf ins neue Jahr ...

2016 ist da und wir wünschen allen Mitgliedern des Bienenzuchtvereins, aber natürlich auch allen, die unsere homepage besuchen, ein frohes und spannendes (Bienen-)jahr!

 

Nach unserem sehr erfolgreichen Bienenfest im letzten Jahr hat unsere Internetpräsenz im Dämmerschlaf gelegen. Dies soll aber keinesfalls zum Dauerzustand werden, sondern bald wieder das aktuelle Vereinsleben wiederspiegeln. Zunächst findet Ihr ab sofort wieder die aktuelle Jahresterminplanung hier. Und auch sonst wird es regelmäßig wieder neue Inhalte geben.

Schüler erfahren etwas über Obstwiesen und Bienen

Am 7. und 8. Mai veranstaltete das Bodelschwingh-Gymnasium zusammen mit der Biologischen Station in Eitorf einen Exkurs zum Thema Obstwiesen. Unsere beiden Imker Stefan Henrichs und Alfred Deckert unterstützten die Veranstaltung und informierten die Schüler des 7. Jahrgangs über das Leben der Bienen und deren Bestäubungsleistung. Außerdem wurde auch über die Bedeutung der Wildbienen informiert und ein Insektenhotel gebaut.

Näheres in folgender Pressemitteilung des "Zweckverbandes Naturpark Bergisches Land":

Obstwiesenpädagogik Pressemitteilung.pdf
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Varroabekämpfung mit MAQS - empfehlenswert mit Einschränkung

Der Deutsche Imkerbund hat seinem aktuellen Infomagazin D.I.B.AKTUELL ein Infoblatt zu den Mite Away Quick Strips (MAQS) beigefügt. Es wird über die aktuellen Erkenntnisse zu diesem neuen Präßparat zur Varroabekämpfung informiert (Studien der Ruhr-Universität Bochum und des LAVES Institut für Bienenkunde Celle). Demnach ist die Wirkung gegen die Milbe bei richtiger Anwendung sehr gut, allerdings trifft es nicht zu, dass man die MAQS in Trachtzeiten einsetzen kann, ohne dass sich der Ameisensäure-Gehalt im Honig erhöht. Daher an alle Imker: MAQS kann eingesetzt werden, aber bitte erst nach der Entnahme der Sommertracht.

Der Bericht im Detail im folgenden Download:

aktuell2015-2-Anlage2.pdf
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26. April 2015: Treffen am Bienenstand

Der Einladung zum ersten „Treffen am Bienenstand“ in diesem Jahr folgten ca. 20 Bienenfreunde/Innen.

Bei Markus Grab war zusammen mit Hansi Frömel alles gut vorbereitet worden, um einen regen Erfahrungsaustausch in Theorie und Praxis anzustoßen. Es wurden Fragen geklärt, wie Größe und Zusammensetzung von Ablegern, Futter- und Wasserversorgung, Varroa-Behandlung, Aufstellort, usw..

Im praktischen Teil zeigte sich bei einem der geöffneten Völker schon akuter Handlungsbedarf in Form von bestifteten Weiselzellen. Auch die Honigräume waren schon gut gefüllt und erste verdeckelte Drohnenbrut kann schon bald entnommen werden.

Sonnige Aufhellungen zwischen Wolken und Schauern ließen sich für Fotos nutzen.

Dabei wurde auch die besonders erfreuliche Entwicklung festgehalten, dass sich mittlerweile sehr viele Frauen mit den Bienen beschäftigen. (S.Henrichs)

Waldwichtel bei den Bienen

Am 4. Juni machten sich die Waldwichtelkinder von Eitorf-Keuenhof auf den Weg zum Imker. Sie erfuhren Wissenswertes über die Bienen und schauten beim Honig-Schleudern zu. Sie durften tatkräftig mithelfen und an der Kurbel drehen. Vorab hatten sie sich durch Basteln, Spielen und Bücher-Anschauen in ihrem Kindergarten auf den Besuch vorbereitet.

Besuch von den Schülern der OGS Dattenfeld

Am 2. April bekam der Bienenstand von Markus Grab Besuch von 17 Schülern der Ernst-Moritz-Roth-Schule in Dattenfeld. Den Kindern wurde Wissenswertes über die Bienen und das Imkern vermittelt. Nach ein wenig Theorie hatten die Schüler die Gelegenheit. sich ein Bienenvolk aus der Nähe anzuschauen. Dabei gab es allerlei auf den Waben zu entdecken. Die Kinder zeigten viel Interesse und Einfühlungsvermögen. Honig naschen durften natürlich auch alle!

Aktueller Monatsbericht

Wetter

Wetter und Varroa

 

Beurteilungs- und Planungshilfe für Varroazid-Anwendungen


in Isert 312 Hm

(Westerwald)

 

in Heimbach-Weis 91 Hm

(Rheintal)

 

Aktueller Infobrief der Bieneninstitute

14.Juli 2017
Infobrief_2017_18.pdf
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16.Juni 2017
Infobrief_2017_13.pdf
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